Intensivmedizin und Intermediate Care

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie

Der Schwerpunkt Intensivmedizin und Intermediate Care in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie behandelt auf zwei Stationen kritisch kranke Patient*innen. Auf der Station 1014 stehen 11 intensivmedizinische Behandlungsplätze zu Verfügung, auf der Station 1012 weitere 10 Behandlungsplätze im Bereich Intermediate Care (IMC).

Das Behandlungsteam setzt sich aus einem intensivmedizinisch spezialisierten Team aus Ärzt*innen, Pflegekräften und Physiotherapeut*innen zusammen.

Die Belegung erfolgt im Wesentlichen mit Patient*innen aus dem Bereich der Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie, darüber hinaus auch aus allen anderen chirurgischen Bereichen. Die Therapie erfolgt unter konsequenter Umsetzung der aktuellen Leitlinien und den davon abgeleiteten hausinternen SOP's (Standard Operating Procedure).

Eingesetzte Verfahren

Der intensivmedizinische Behandlungsschwerpunkt besteht in der postoperativen Therapie nach großen viszeralchirurgischen Eingriffen. Darüber hinaus erfolgt weiterhin die Behandlung von septischen Erkrankungen und Multiorganversagen. Es kommen moderne diagnostische und therapeutische Techniken zur Anwendung. Dazu gehören u.a. hämodynamisches Monitoring (PiCCO, PAK, TEE), invasive und nichtinvasive Beatmungsformen sowie Organersatztherapien (CRT: CVVH, CVVHD, IVD). Es besteht nach Indikation die Möglichkeit zur Leberaugmentation.

Die Entwöhnung von der Beatmung (Beatmungsweaning) erfolgt unter Anwendung von systematischen Protokollen. Bei entsprechender Indikation kann auf der Station ein Luftröhrenschnitt (perkutane Dilatationstracheotomie) durchgeführt werden.

Die Betreuung von Patient*innen mit Einschränkung der Nierenfunktion wird konsiliarisch, fachärztlich von Nephrologen unterstützt. Die Behandlung von Infektionen wird durch ein systematisches Antibiotic-Stewardship (Krankenhaushygiene und Apotheke) unterstützt.

Die Patient*innen werden durch unser qualifiziertes und langjährig erfahrenes Physiotherapeutenteam mit atemtherapeutischen und (früh-)mobilisierenden Techniken mitbetreut. Ziel ist eine rasche Wiedererlangung der Selbständigkeit und Vermeidung von Komplikationen durch Immobilisation.

Im Sinne einer perioperativen Behandlung von kritisch kranken Patient*innen erfolgen ggf. auch vor einer geplanten Operation mit nachfolgend geplanter intensivmedizinischer Versorgung bereits Visiten auf der Normalstation mit dem Ziel ggf. Optimierungen zur OP-Vorbereitung einzuleiten.

Kontakt

Direktor

Prof. Dr. Michael Ghadimi

Schwerpunktleiter Intensivmedizin

PD Dr. Thorsten Perl

PD Dr. Thorsten Perl

Kontaktinformationen

Pflegestützpunkte

  • Süd Station 1014: 0551 3966119
  • Nord Station 1014: 0551 3966122
  • Station 1012: 0551 3966135

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